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Gratis Inserate in der Schweiz: Wo du 2026 wirklich kostenlos inserierst

Kleininserate kostenlos aufgeben: tutti, anibis, Facebook Marketplace und Pikitup im Vergleich. Wo Gratis-Inserate wirklich gratis sind – und wo nicht.

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David Novotny

5. Juli 2026

Gratis Inserate in der Schweiz: Wo du 2026 wirklich kostenlos inserierst

«Gratis inserieren» versprechen viele Plattformen – aber wer schon einmal ein Kleininserat aufgegeben hat, kennt das Kleingedruckte: Das Inserat ist gratis, aber für Sichtbarkeit soll man zahlen. «Bump»-Gebühren, Premium-Platzierungen, Galerie-Optionen. Zeit für einen ehrlichen Überblick: Wo kannst du in der Schweiz 2026 wirklich kostenlos inserieren – und welche Plattform passt zu welchem Zweck?

Die grossen Generalisten: tutti.ch und anibis.ch

tutti.ch und anibis.ch gehören beide zur Swiss Marketplace Group und sind sich seit dem gemeinsamen Umbau 2024 sehr ähnlich. Private Kleininserate sind in den meisten Kategorien kostenlos, die Reichweite ist gross, und verkaufen lässt sich hier fast alles.

Die Kehrseite: Genau wegen dieser Grösse geht ein einzelnes Inserat schnell unter. Neue Angebote rutschen im Minutentakt nach unten, und die Versuchung, für kostenpflichtige Hervorhebungen zu zahlen, ist Teil des Geschäftsmodells. Für den Verkauf eines Velos für 300 Franken mag sich das lohnen. Für Sachen, die du verschenken willst, ergibt Bezahlen für Sichtbarkeit offensichtlich keinen Sinn.

Facebook Marketplace und Gratis-Gruppen

Kostenlos und riesig – aber unstrukturiert. Der Marketplace mischt Verkäufe, Gewerbliches und Verschenktes wild durcheinander, und in den «Gratis zu verschenken»-Gruppen entscheidet der Zufall, wer dein Angebot zur richtigen Minute sieht. Dazu brauchst du ein Facebook-Konto, und die Kommunikation läuft über unzählige «Ist das noch da?»-Nachrichten.

markt.ch und weitere Kleinanzeigen-Portale

Daneben existieren kleinere Portale wie markt.ch, auf denen private Inserate ebenfalls gratis sind. Grundsätzlich in Ordnung – aber weniger Reichweite als die Grossen, und dasselbe Grundproblem: Alles landet in einer langen Liste, sortiert nach Datum, und dein Inserat altert im Sichtbarkeits-Wettlauf.

Person fotografiert einen Gegenstand fürs Inserat
Person fotografiert einen Gegenstand fürs Inserat

Der Spezialist fürs Verschenken: Pikitup

Und hier kommen wir ins Spiel – mit einem bewusst anderen Ansatz. Pikitup ist ausschliesslich für Gratis-Artikel gebaut. Das ändert mehr, als man denkt:

Inserieren ist gratis. Punkt. Keine Premium-Optionen, keine Bump-Gebühren, keine Verkaufsprovision – bei einer Plattform, auf der alles gratis ist, gäbe es auch nichts zu verprovisionieren. Foto, Beschreibung, fertig.

Karte statt Liste. Dein Inserat verschwindet nicht in einem endlosen Feed, sondern erscheint als Punkt auf der Live-Karte. Wer in deinem Quartier sucht, sieht dein Angebot – egal, ob es vor fünf Minuten oder vor drei Tagen eingestellt wurde. Sichtbarkeit hängt vom Standort ab, nicht vom Geldbeutel.

Nur ernsthafte Interessenten. Wer auf einer Verschenk-Plattform unterwegs ist, sucht gezielt Gratis-Artikel zum Abholen. Du verhandelst nicht über Preise (es gibt keine) und erklärst nicht zum zehnten Mal, dass du nichts versendest.

Einen ausführlichen Vergleich aller Schweizer Verschenk-Plattformen findest du übrigens hier.

Welche Plattform für welchen Zweck?

Die ehrliche Antwort ist: kommt drauf an, was du vorhast.

  • Du willst etwas verkaufen? tutti oder anibis – dafür sind sie gebaut, und private Inserate kosten dort nichts.
  • Du willst etwas verschenken? Pikitup – der direkteste Weg zu Leuten, die genau danach suchen, ohne dass dein Inserat in einem Verkaufs-Feed untergeht.
  • Du willst maximale Reichweite und hast Zeit? Kombiniere: Verschenk-Artikel auf Pikitup plus eine Facebook-Gruppe schadet nie.

Unsicher, ob sich Verkaufen überhaupt lohnt? Für viele Alltagsgegenstände ist die Antwort ernüchternd – die Stunden für Fotos, Preisverhandlungen und No-Shows fressen den Erlös auf. Wir haben das im Detail durchgerechnet: Verschenken vs. Verkaufen – was lohnt sich wirklich?

So gibst du dein Gratis-Inserat auf Pikitup auf

  1. Foto machen – Tageslicht reicht völlig.
  2. Titel und zwei ehrliche Sätze zum Zustand.
  3. Ungefähren Standort bestätigen (dein Quartier genügt, die genaue Adresse teilst du erst mit dem Abholer).
  4. Veröffentlichen – dein Artikel ist sofort auf der Karte sichtbar.

Das Ganze dauert keine zwei Minuten. Und wie du dein Inserat so formulierst, dass es schnell abgeholt wird, liest du in unseren Tipps für erfolgreiche Gratis-Inserate.

Gratis inserieren sollte genau das sein: gratis, einfach und ohne Kleingedrucktes. Genau dafür haben wir Pikitup gebaut.

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