Wenn du in der Schweiz nach Gratis-Sachen suchst, kommst du an Facebook kaum vorbei. Fast jede Stadt hat mindestens eine Verschenkgruppe, manche haben gleich mehrere. Das Problem: Die Gruppen zu finden ist mühsam, und die Namen sind nicht immer logisch.
Ich habe die wichtigsten Gruppen zusammengestellt – nach Stadt sortiert, mit Tipps, wie du sie am besten nutzt.
Zürich und Umgebung
Zürich hat das grösste Angebot an Verschenkgruppen. Die bekannteste ist wohl "Gern gscheh – Tsüri hilft" mit über 40'000 Mitgliedern. Hier wird alles gepostet: Möbel, Kleider, Elektronik, manchmal sogar Konzertkarten.
Weitere aktive Gruppen:
- "Gratis in Zürich" – klassische Verschenkgruppe
- "Zu verschenken Zürich" – ähnlich, etwas kleiner
- "Gratis Sachen Region Zürich" – deckt auch Winterthur und Umgebung ab
- "Free Your Stuff Zürich" – beliebt bei Expats, oft englische Posts
Für Winterthur gibt es separate Gruppen wie "Verschenken Winterthur" und "Gratis Winterthur".
Basel
In Basel ist die Community kleiner, aber aktiv. Die wichtigsten Anlaufstellen:
- "Gratis in Basel" – die Hauptgruppe für Verschenkungen
- "Basel verschenkt" – oft Möbel und Haushaltsgegenstände
- "Free Your Stuff Basel" – internationale Community
Tipp: In Basel lohnt es sich auch, in den Gruppen von Basel-Land zu schauen. Viele Angebote sind in Riehen, Allschwil oder Muttenz.
Bern
Die Bundesstadt hat mehrere aktive Gruppen:
- "Gratis in Bern" – Hauptanlaufstelle
- "Verschenken statt wegwerfen Bern" – mit Fokus auf Nachhaltigkeit
- "Bern hilft" – für Bedürftige, aber auch allgemeine Verschenkungen
In der Region sind auch "Gratis Thun" und "Verschenken Berner Oberland" relevant.
Westschweiz (Romandie)
Für die französischsprachige Schweiz:
Lausanne:
- "À donner Lausanne"
- "Gratuit Lausanne et environs"
- "Free Your Stuff Lausanne"
Genf:
- "Gratuit Genève"
- "À donner Genève"
- "Free Your Stuff Geneva" – sehr aktiv wegen internationaler Community
Fribourg:
- "À donner Fribourg"
- "Gratuit Fribourg / Gratis Freiburg" – zweisprachig
Zentralschweiz
- "Verschenkkreis Luzern" – die Hauptgruppe für Luzern
- "Gratis Zentralschweiz" – deckt Luzern, Zug, Schwyz ab
- "Zuger helfen Zugern" – in Zug sehr aktiv
Ostschweiz
- "Gratis St. Gallen"
- "Verschenken Ostschweiz"
- "Gratis Thurgau" – für die Region am Bodensee
Tessin
Für die italienische Schweiz:
- "Gratis Ticino"
- "Articoli gratis Lugano"
- "Regalo Ticino"
Die Tessiner Gruppen sind kleiner, aber die Community ist engagiert.
Wie du Facebook-Gruppen am besten nutzt
Zum Suchen
- Tritt mehreren Gruppen bei – je mehr, desto höher die Chancen
- Stelle die Benachrichtigungen ein – so verpasst du neue Posts nicht
- Reagiere schnell – bei begehrten Sachen gibt es innert Minuten mehrere Anfragen
- Schreib eine kurze, freundliche Nachricht – "Wäre interessiert, kann heute noch abholen" funktioniert besser als nur "Noch da?"
Zum Verschenken
- Mach gute Fotos – helle Bilder, verschiedene Winkel
- Beschreib den Zustand ehrlich – Kratzer oder Mängel erwähnen
- Gib den Standort an – ungefähre Adresse oder Quartier
- Setz eine Deadline – "Muss bis Samstag weg" schafft Dringlichkeit
Die Nachteile von Facebook-Gruppen
So praktisch sie sind, Facebook-Gruppen haben auch Schwächen:
Kein Überblick: Du scrollst durch einen Feed und siehst alles durcheinander. Keine Karte, keine Filterung nach Entfernung. Ob etwas 500 Meter oder 20 Kilometer entfernt ist, siehst du erst, wenn du den Post öffnest.
Chaos in den Kommentaren: Bei beliebten Sachen explodieren die Kommentare. "Ich!", "Hätte Interesse", "Bin Interesse" – und keiner weiss, wer wirklich gemeint ist.
Zeitaufwand: Du musst ständig reinschauen, weil der Algorithmus entscheidet, was du siehst. Manchmal verpasst du gute Angebote, weil Facebook sie dir nicht angezeigt hat.
Braucht einen Account: Wer nicht auf Facebook ist, schaut in die Röhre.
Die Alternative: PIKITUP
Deshalb haben wir PIKITUP gebaut. Der Unterschied ist einfach: Du siehst alles auf einer Karte.
Statt durch Feeds zu scrollen, öffnest du die Karte und siehst sofort, was in deiner Nähe verfügbar ist. Jeder Punkt ist ein Gratis-Artikel. Du klickst drauf, siehst Fotos und die genaue Adresse, und kannst direkt hingehen.
Das Besondere: Kein Nachrichten-Ping-Pong. Wer zuerst kommt, mahlt zuerst. Das klingt vielleicht direkt, aber es spart unglaublich viel Zeit – sowohl für den Geber als auch für den Nehmer.
Und natürlich: Kein Facebook-Account nötig.
Was ich empfehle
Nutze beides parallel. Facebook-Gruppen haben die grösste Reichweite, PIKITUP hat die bessere Übersicht.
Wenn du etwas Bestimmtes suchst, tritt den relevanten Facebook-Gruppen bei und aktiviere Benachrichtigungen.
Wenn du spontan schauen willst, was in der Nähe ist, öffne PIKITUP.
Und wenn du etwas verschenken willst: Poste es auf beiden. Doppelte Reichweite, schnelleres Loswerden, weniger Zeug in der Wohnung.
Kennst du weitere Facebook-Gruppen, die hier fehlen? Schreib mir an hello@pikitup.ch und ich ergänze sie.